Was zurückbleibt
In Unschuld / In Innocence


In Unschuld beschäftigt sich mit dem schmalen Raum zwischen Unschuld, Schuld und dem Wunsch nach innerer Reinigung. Ausgangspunkt ist die vertraute Geste, sich die Hände in Unschuld zu waschen – hier jedoch verschoben durch die Handschuhe, die Berührung verhindern und zugleich wie Stellvertreter des Körpers erscheinen.

Mich interessiert die Vorstellung, dass Reinheit nicht nur etwas Körperliches ist, sondern auch etwas, das wir uns selbst zuschreiben. Was lässt sich tatsächlich abwaschen, was lediglich auf Abstand halten? Die Arbeit lässt offen, wo Unschuld endet und Verdrängung beginnt.

In Unschuld
In Innocence
Öl auf Leinwand
200 × 140 cm




Was abgelegt wird,
verschwindet nicht.
Zwischen Haut und Hülle
bleibt eine Spur.